Val Benoît, Belgien

Zum Glück packte uns bei unserer letzen Tour nach Hasard Cheratte anschließend der Hunger, so das wir noch in die City von Liege fuhren um diesen zu stillen. Denn so haben wir diese tolle und riesige Location entdeckt.
Kaum zu Hause angekommen machten wir uns kundig was denn dort so großes, mitten in Liege leer steht. Es handelt sich um die ehemalige Universität Val Benoît. Eine Uni die sich unter anderem mit Chemie und Metallurgie befasste. Dieses Gebäude, Chemie und Metallurgie, war auch welches wir besuchen konnten. Die Geschichte der uni reicht zurück bis ins Jahr 1967. Wobei einige Gebäude schon vorher anderweitig ihren dienst leisteten. 2005 wurde der komplette komplex dann endgültig verlassen und steht seid dem leer. Vor kurzem wurde bekannt gegeben das Gelände aufgekauft wurde und ab 2015 neu geplant wird.
Insgesamt befinden sich 4 Gebäude auf dem von Nato-Draht umzäunten Gelände. Aber nicht nur der Nato-Draht war es was uns den Besuch so schwierig machte. Dank Unserer im Vorfeld eingeholten Infos, wussten wir das, dass Gelände wohl von einer Security Firma bewacht wird. Welche wir aber zu Glück nicht getroffen haben.
Trotz allem war hier nicht wirklich “Tag der offenen Tür”. Auf das Arsenal kommt man recht einfach, jedoch werden die Gebäude wohl stetig neu mit Gittern und Schlössern versiegelt.
Aber wer suchet, der findet. Ein kleines Fenster verschafftet uns den Zugang.

Im inneren sind wir wahrlich erstaunt was wir vorfinden. Fast das komplette Inventar findet man hier vor. Man kommt sich vor wie in einer aktiven Universität, vom Verfall und Wandalismus mal abgesehen. Wir schlendern durch Unterrichts Räume und Labore voll mit Equipment und alten Chemikalien. Überall steigt einem der Geruch von marodem und beißenden Chemikalien in die Nase. Was oft sehr unangenehm ist. Leider kam wohl der ein oder andere Besucher vor uns auf die dumme Idee mit den teils doch recht gefährlichen Chemikalien rumzuspielen.
Val Benoît hat seinen ganz einzigartigen und sehr besonderen Charme. Totenstille und Unmengen zu entdecken. Das man fast geneigt ist das festhalten in Bildern zu vergessen.
Leider hatten wir nicht die zeit um noch die andern Gebäude zu besichtigen, da wir allein für dieses schon ca 6 Stunden brauchten.

Aber vielleicht zieht es uns ja noch einmal hin…..

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